Prien übergibt den Staffelstab

100 Jahre Waldorfschule. Für jedes Jahr liefen 20 SchülerInnen der Freien Waldorfschule Chiemgau in Prien einen Kilometer und übergaben am Dienstagnachmittag den Staffelstab an unsere Schule. Veyda aus der sechsten Klasse nahm ihn stellvertretend entgegen. Zahlreiche Schüler und Lehrer standen Spalier und applaudierten, als die Läufer aus der Oberstufe nach knapp acht Stunden Laufzeit bei uns eintrafen.

Sportlehrer Mario Schönmetzler begrüßte die SportlerInnen und überreichte allen zum Dank je eine Rose. Nach einer kleinen Stärkung in unserer Mensa machte sich das Team um Julie Niemeyer, Sportlehrerin in Prien, wieder auf den Nachhauseweg. Uns bleibt die Erinnerung an die schöne Begegnung. Am Mittwochvormittag machten sich unsere Schüler auf den Weg nach Gröbenzell, wo sie den Stab an die dortigen SchülerInnen weiterreichten.

Der Staffellauf findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen statt.

Komm, lieber Mai, und mache…

Liebe Schulgemeinschaft,

wir schienen einen guten Draht zu den Göttern zu haben, denn dieses Jahr war es an unserem Frühlingsmarkt gut auszuhalten, trotz Kälte und angesagtem Regen. Spontan kamen die meisten Marktstände im Kleinen Saal im Gelben Haus unter, wo es neben bekannten Ständen (Bastelstand) viel Neues und Praktisches (ohne Plastik) zu erstehen gab: Bärlauch-Pesto und Limonensirup, handgemachte Seifen und Filz in allen Variationen, Holzschalen und -schüsseln sowie Fledermauskästen zum Selberbauen. Ideal war heuer bei dem Wetter die Bücherstube, in der günstig abgelebte Schätze verkauft wurden. Erstaunlich, wie in den Klassen von klein bis groß tapfer gearbeitet wurde, damit die Gäste leckere Fruchtcocktails und Waffeln genießen konnten. Daher eine Entschuldigung an die Lehrer, die am Montag vielleicht ein paar müde Kinder in den Klassen hatten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern, die dieses Fest wieder so schön gestalteten und unsere Schule an diesem Tag zu einem Ort der Begegnung werden ließen. Wir freuen uns auf einen sonnigen Frühling.

Ihr Marktkreis

Mehrgenerationenplatz Limmatstrasse

Ziemlich genau vier Jahre ist es her, dass wir unsere Wohnungen am “Mehrgenerationenplatz  Limmatstraße” bezogen haben. In der Zeit ist alles in allem ein gutes Miteinander zwischen Bewohnern und Schule entstanden.

Das Herzstück unserer Beziehung ist und bleibt das Dorfcafé, das Raum für Begegnungen zwischen Kinderhaus, Schule und Bewohnerschaft bietet.  Begonnen mit einem wöchentlichen Öffnungsrhythmus, mussten wir inzwischen auf Grund der  begrenzten ehrenamtlichen Kapazitäten der Wogeno-Bewohner auf einen Monatsrhythmus umschwenken. Der Qualität des mit Liebe gebackenen Kuchens hat dies aber keinen Abbruch getan.
Im Gegenzug nutzt eine wechselnde Gruppe der Wogeno Mittag für Mittag die Gelegenheit, sich von Matthias Schäfer in der Mensa zu einem fairen Preis mit einem leckeren Mittagessen verwöhnen  zu lassen. Wenn möglich, kommt das Gemüse aus dem Schulgarten, der von uns über die Sommerferien hinweg gepflegt wird. Da wird dann gejätet, gegossen und auch geerntet.
Seit Kurzem gibt es am Samstagmorgen eine von Wogeno-Bewohnerin und Schulmutter Astrid König sachkundig angeleitete Turngruppe im Eurythmiesaal der Schule, zu der auch Schuleltern herzlich eingeladen sind. Auch sonst freuen wir uns, immer mal wieder Räume der Schule nutzen zu dürfen oder die Lehrer oder Schul- und Kindergarten- AGs in unserem Gemeinschaftsraum zu empfangen.
 Wir freuen uns auf ein weiteres Zusammenrücken an unserem Mehrgenerationenplatz!

Termine Unser Dorf bis Sommer
Pilates  Samstag 11.05., 18.05., 08.06., 29.06., 13.07. jeweils von 8.45-9.45 Uhr 
Hinweis: Die Stunde ist für Einsteiger wie auch für Fortgeschrittene geeignet. Alle Altersstufen sind willkommen. Bitte eine eigene Matte und ein Sitzkissen mitbringen. Wer keine Matte hat, kann sich gerne bei mir eine ausleihen. Kosten: Wertschätzungsbeitrag / Spende für die Schule

Dorfcafé 16.5., 6.6., 18.7. jeweils von 15-17 Uhr

Gelungenes Achtklassspiel

Das Stück “Er hatte zwei Pistolen und seine Augen waren schwarz und weiß” ist eine temperamentvolle, italienische Verwechslungskomödie von Dario Fo. Die achte Klasse brillierte mit eindrucksvollen Darbietungen, einem aufwendigen Bühnen- und professionellem Kostümbild.

Nach nur fünf Wochen intensivster Probezeit und professioneller Unterstützung vom Schauspieler und Regisseur Peter Papakostidis haben die Schüler der 8. Klasse wirklich Großes geleistet. Neben Text lernen und Proben hat sich jeder in der Klasse eingebracht: Entweder beim Bühnenbild, Kostümbild, bei Maske, Licht, Ton, Finanzen oder Programmheftgestaltung. Das aufwendige Bühnenbild mit den unterschiedlichen Ebenen und Treppe wurde mit Hilfe von Klaus Hermann, Corvin Denk und Afra Dopfer realisiert. Durch die unterschiedlichen Ebenen konnte man mehrere Spielorte und Situationen ohne größeren Umbau darstellen. Nur noch durch Licht, Requisiten und andere Effekte wurde szenisch unterstrichen. Dafür durfte das Publikum die Seite wechseln und von der eigentlichen Bühnenseite das Spektakel genießen.

Das Kostümbild sollte sich auch etwas an die 50er Jahre des Theaterstücks halten und bekam ebenfalls professionelle Unterstützung der Kostümbildnerin Myriam Tümmers. Es wurden dafür, neben dem genutzten Schulfundus, auch extra Kostüme vom Kostümfundus der Bavariafilmstudios ausgeliehen. Dank Frau Klein und Bettina Große-Daldrup wurden die Änderungen und Reparaturen an den Kostümen perfekt durchgeführt. Wenn etwas fehlte, half die Elternschaft weiter – von Herrenschuhen über Taschen bis zum Pflaster.

Bei den Intensivproben an zwei Wochenenden und den drei Abendvorstellungen bekamen die Schauspieler tolle Verpflegung durch die Eltern, so dass niemand mit knurrendem Magen auf die Bühne musste. Das Lampenfieber war schließlich genug… Durch das unermüdliche Akquirieren von Sponsoren durch Niko Montsenigou bekam das Projekt sogar einige finanzielle Unterstützungen. Der Klassenlehrer Lukas Ramming war für alles die Schnittstelle. Gab es Bedürfnisse, Probleme, oder “Wewehchen”, er kümmerte sich und organisierte.

Es war faszinierend und wunderbar zu sehen, wie jeder einzelne Schüler durch dieses Klassenspiel über sich hinausgewachsen ist.  Die ohnehin gute Klassengemeinschaft hat noch einmal eine neue Fassette des Zusammenwirkens erfahren und ist noch ein weiteres Stück stärker zusammen gewachsen. (Myriam Tümmers)

Benefizkonzert mit der legendären A-capella-Band “Lehrer haben Freizeit”

mit dem Programm „Kreidezeit“

Mittwoch, 8. Mai 2019

Kleiner Saal, Freie Waldorfschule München Südwest

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr – Eintritt frei! Spenden willkommen

Vormittags haben sie recht und nachmittags frei, so zeichnet der vielleicht bekannteste Gemeinplatz über Lehrer ihren harten Lebensalltag. Bleibt nur noch die Frage, was Lehrer abends so machen? Die A-cappella-Band „Lehrer haben Freizeit“ braucht neben den Vorzügen ihrer ohnehin schon völlig überbezahlten Tätigkeit auch noch abends die große Bühne. Sie wollen geliebt, bewundert und gefeiert werden. In ihren stets ausverkauften Konzerten überzeugen die fünf Lehrer durch ihren offensiven, naiven und lebensfrohen Umgang mit Stärken und Schwächen. Kein Stereotyp ist vor ihnen sicher. Sie eignen es sich an, verdrehen und vertreten es so lange, bis die vermeintliche Realität sich geschlagen gibt.

Das Programm ist eine bunte Mischung aus allen Bereichen der zu singenden Musik: Vom klassischen „Barber Shop“ über Coverversionen deutscher Künstler (Grönemeyer), die textlich an den Lehrerberuf angepasst werden, hin zu italienischen Schmachtfetzen und ACDC…alles dabei!

Wer also einen Abend mit einer tollen A-cappella-Band sucht, voller gelungener Arrangements und perfekt durchinszenierter Bühnenspontaneitäten, der sollte das Benefiz-Konzert in der Waldorfschule München Südwest nicht verpassen!

Weitere Informationen auch unter:

http://www.lehrerhabenfreizeit.de

* Das Benefiz-Konzert ist eine Veranstaltungsreihe der Freien Waldorfschule München Südwest. Über das Jahr verteilt findet ein buntes Programm von klassischen und zeitgenössischen Konzerten bis Theateraufführungen und Vorlesungen statt. Die Schule möchte nicht nur Eltern, Schüler und Lehrer bereichern, sondern auch dem Viertel die Möglichkeit bieten, die Kultur mitzuerleben sowie den neugeschaffenen Mehrgenerationenplatz näher kennen zu lernen. Die Spenden finanzieren die Veranstaltungen und kommen den Projekten der Freien Waldorfschule München Südwest zugute.

Fridays for Future

Seit Anfang dieses Jahres streiken jeden Freitag tausende von SchülerInnen. Wir SchülerInnen von der Freien Waldorfschule München Südwest unterstützen die Fridays for Future Streiks soweit es unsere schulischen Aufgaben zulassen. Einige von uns engagieren sich über die regulären Streiks hinaus an der Organisation und sind bei der moderierten Begleitung bei den Demonstrationen dabei. Uns wird unterstellt, dass unsere Generation nicht politisch engagiert sei und dass man nur auf diese Demonstrationen gehen würde, um die Schule zu schwänzen. Aber: Selbst SchülerInnen, die ursprünglich aus diesem Grund an den Demonstrationen teilgenommen haben, setzen sich seither kritisch mit der Thematik auseinander und beteiligen sich nun aktiv am Klimaschutz. Der Großteil der Lehrergemeinschaft unterstützt die SchülerInnen in diesem Bestreben und steht hinter dem Engagement der SchülerInnen. Wir SchülerInnen werden weiterhin Fridays for Future unterstützen und nicht aufgeben, bis das Umdenken auch in der Politik sattfindet, denn es geht dabei um unsere Zukunft! (SchülerInnen der 9. Klasse)

Einweihung unseres neuen Konzertflügels

Am Donnerstag, den 16. Mai, wird er erstmals vor dem Publikum unserer Schule erklingen: Der neue Konzertflügel von Bechstein im Wert von über 40.000 Euro. Denn an diesem Abend wird das schöne Instrument offiziell eingeweiht, und zwar von Stefan Laux persönlich. Er stellt uns den Flügel über die Süddeutsche Schubertgesellschaft e.V. als Leihgeber zur Verfügung. Als Pianist hat sich Stefan Laux in den vergangenen Jahren durch die Begleitung vieler renommierter Liedsänger und -sängerinnen europaweit einen Namen gemacht hat. Er spielt zur Einweihung ausgewählte Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Schauspieler Stefan Wilkening, ehemals Ensemblemitglied des Residenztheaters München, trägt unter dem Motto „Wenn Du mir nur in mein Herz sehen könntest!“ Briefe von und an W. A. Mozart aus den Jahren 1781 – 1791 vor. Nachdem Mozart weder in Mannheim, Paris, Rom, München und Mailand eine Festanstellung als “Compositeur” finden konnte – als Wunderkind und Jugendlicher war er mit seinem Vater über 11000 km quer durch Europa gereist – ließ er sich 1781 trotz des großen Risikos als freischaffender Pianist, Dirigent und Komponist in Wien nieder. Und führte dort ein exzentrisches Leben: Ruhm, Triumphe, Stargagen auf der einen Seite – Schulden, Depressionen und am Ende mit 36 Jahren Verarmung und Tod auf der anderen. Seine Briefe werfen ein frappierendes Licht auf den Menschen Mozart, die Beziehung zu seinem Vater, seine näheren Lebensumstände und das Wien der damaligen Zeit. Viele seiner Soloklavierstücke – die nicht zu seinen Sonaten zählen – wie die beiden Fantasien in d-Moll und c-Moll sowie das Adagio in h-Moll offenbaren uns – entgegen jeglicher Erwartung – die Seele eines ernsten, melancholischen, ja oft verzweifelten Komponisten.

Die beiden Künstler wollen die Zusammenarbeit mit unserer Schule und dem Veranstaltungskreis künftig noch stärker ausbauen. Wir dürfen uns also auf weitere musikalische und literarische Höhepunkte in der neuen Turnhalle sowie im Kleinen Saal freuen.

Karten: 18 Euro, (Auszubildende: 13 Euro) bei München-Ticket,
Tel. 089-54818181,
Südd. Schubertgesellschaft e.V., Tel. 089-44409306,
sowie an der Abendkasse.

Musiklehrerin sucht Unterkunft für Praktikum

Mein Name ist Catalina Cadavid (34), ich bin Musiklehrerin, studiere Waldorfpädagogik in Stuttgart und absolviere an der Freien Waldorfschule München Südwest ein Praktikum vom 29. April bis 25. Mai 2019. Während dieser Zeit benötige ich eine Unterkunft. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich bei einer Familie aus Ihrer Schule wohnen könnte. Meine Muttersprache ist spanisch, da ich aus Kolumbien komme, ich spreche aber sehr gut deutsch. 

Info bitte an Frau Markert unter: tatjana.markert@waldorfschule-msw.de

Nicole et Martin kommen im Juli an die Schule

Zwei Jubiläen sind Grund zu einem großen Fest: Zum hundertjährigen Bestehen der Waldorfbewegung organisiert unsere Schule ein Zirkusfest. Dazu werden die beiden Ausnahmekünstler Nicole et Martin vom 11. bis 14. Juli 2019 auf unserem Schulgelände gastieren. Sie feiern in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum.

Das Programm:

11. Juli: Die Bremer Stadtmusikanten, Schulaufführung

12. Juli Hänsel und Gretel, Schulaufführung

13. Juli 17:00: Das Mädchen ohne Hände (öffentliche Vorstellung)

14. Juli 11:00: Vom Fischer und seiner Frau (öffentliche Vorstellung)

Wir laden Sie herzlich ein zu diesem artistisch-musikalischen Theatererlebnis für alle Generationen! Tickets online unter: www.nicole-et-martin.ch

Ein Garten für die Krippenkinder

Daniela Winkler berichtet aus dem Gartenkreis

Im täglichen Erleben unseres Kinderhaus-Gartens ließ sich der Bedarf der jüngeren Kinderhaus-Kinder nach einem geschützten Bereich erkennen.

Für die weitere Gestaltung standen uns unsere Planungspartner von Urbanes Wohnen e. V. (Team Grüne Schul- und Spielhöfe) kostenlos für drei intensiv genutzte Vormittage zur Verfügung. Die Beobachtungen und Erkenntnisse der Erzieherinnen aus der Kinderkrippe lieferten dabei wertvolle Anregungen für den weiteren Entwurf:

Es soll im hinteren Gartenbereich, der an den Weg zwischen Schulhaus und Kinderhausgarten grenzt, ein abgeschirmtes Areal mit schönen Spielecken speziell für die kleineren Kinderhaus-Kinder entstehen. Um das Gelände zu strukturieren, geschützte Ecken zu schaffen und natürliche Schattenspender zu haben, werden zusätzliche, bereits etwas größere Sträucher gepflanzt. Darüber hinaus soll eine Nische mit kleinem Sandspielbereich entstehen, der im Sommer mit Wasser kombiniert werden kann. Hier werden mobiles Baumaterial und feste Elemente kombiniert. Zwei kleine „Matschküchen“ werden beiden Krippengruppen Gelegenheit zum Spielen bieten.

Ein Stück des Hangs bleibt frei für Schlittenfahren im Winter und Wasserspiele im Sommer. Der Zaun zum Schulhofbereich wird mit Flechtmatten verkleidet. Zudem werden hier zwei neue Sträucher für eine geschützte Ecke sorgen, um die Krippenkinder vom Pausengeschehen der Schule besser abzuschirmen. Ein Zäunchen mit Tor grenzt den Gartenbereich der Kinderkrippe vom Sandkasten mit in den Hügel integrierter Hangrutsche ab. Überdachte Brotzeitbereiche laden in beiden Gartenzonen dazu ein, das Frühstück mit nach draußen zu nehmen.

Während der hintere Gartenbereich ausschließlich den Krippenkindern vorbehalten sein wird, soll der Bereich mit Sandkasten und Rutsche von Krippen- wie Kindergartenkindern sowohl gemeinsam als auch zu bestimmten Zeiten getrennt genutzt werden können.